Die Schnabelknospe – Symbol der wehrhaften Demokratie

 „Bronze-Plastik von Wolf E. Schultz in Bremen spektakulär enthüllt“ NWZ im Oktober 2012

Das organische Symbol des Wachstums und
 der wehrhaften Demokratie steht nun als Leihgabe vor der botanika in Bremen.
„Das Thema Demokratie ist zu wichtig, um es in Vergessenheit geraten zu lassen“, so der Künstler.

Auch wenn die Weiterentwicklung insgesamt zwei Jahre reifen musste, so haben gerade die aktuellen Geschehnisse Schultz dazu angetrieben, den Nachfolger des Schnabelkeimlings zu erstellen. „Eine Demokratie muss Grenzen zeigen, wenn sie selber in Gefahr kommt – daher ist die Bronze nicht nur Knospe, sondern auch Schnabel, der zur Verteidigung genutzt werden kann und muss“, so Schultz.

 

Rund 100 Gäste besuchten die Veranstaltung, bei der die Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck (Bündnis 90/Die Grünen) und der Kunstkritiker Jürgen Weichardt (Landschaftsverband Oldenburgische Landschaft) zu Wort kamen.

Wolf E. Schultz bedankt sich bei allen Gästen und Mitwirkenden für die gelungene Präsentation der „Schnabelknospe“.

Standort
Mindestens bis April 2013 wird die „Schnabelknospe“ vor der botanika für interessierte Besucher zu sehen sein.

botanika – Das Grüne Science Center im Rhododendron-Park, Deliusweg 40 in 28359 Bremen
Informationen zur Anreise und den Parkplan finden Sie hier auf den Seiten der botanika.

Das sagt die Presse
Eine Auswahl an Pressereaktionen finden Sie hier.
Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck bei der Enthüllung der
„Schnabelknospe“ von Wolf E. Schultz.

 

Interessierte Gäste bei der feierlichen Zeremonie der Enthüllung.
 

 

Die Enthüllung selbst wurde von der weltweit agierenden Artistin Anna Abrams aus der renommierten Londoner Zirkusschule “The Circus Space” durchgeführt.

botanika-Geschäftsführerin Petra Schäffer freut sich sehr über die künstlerische Bereicherung vor der botanika: „Mit der Schnabelknospe schaffen wir die inhaltliche Fortsetzung der 30 bronzenen Artikel der UN-Menschenrechtskonventionen, die sich längs der Parkwege befinden und bis in die botanika führen. Der Wille des Volkes, die Demokratie, sowie das Recht auf Freiheit und Sicherheit der Person sind in den 30 Artikeln verankert. Das Kunstwerk greift die Thematik auf. Vor der botanika trifft nun beides zusammen. Die Menschenrechte und die Flora, an der die Form angelehnt ist“.

Für Schultz, dessen Skulpturen im öffentlichen und privaten Raum zu finden sind, ist die neue Arbeit mit „der Kraft und Zielstrebigkeit einer Pflanze zu vergleichen, die sich nicht durch menschliche Anfeindung, Unachtsamkeit und Missachtung beirren lässt, sondern unaufhaltsam zum Licht wächst“, so der Künstler zu seiner gerade fertig gestellten Bronze-Plastik. Der seit 1970 frei schaffende Bildhauer hofft darauf, dass sich „die nachfolgenden Generationen gesund und kraftvoll entwickeln, den Umweltgiften, den anti-demokratischen und wirtschaftlichen sowie zivilisatorischen Zumutungen zum Trotz“.

Dass Schultz dieses Symbol mit einer organisch wachsenden Figur verdeutlicht wundert nicht, denn die Formen der Natur sind schon immer ein bestimmendes Thema in seinen Werken gewesen.

Der Film zur Entstehung der „Schnabelknospe“
Dieser Film zeigt einen kurzen Ausschnitt über den Schaffensprozess des drei Meter großen Bronze-Werks.

Haben Sie Interesse an dem Erwerb der Schnabelknospe? Dann nehmen Sie gern hier Kontakt mit Peter Paul Plambeck auf.

 

 

Anna Abrams begeisterte das Publikum mit einer eigens
für die Enthüllung der Schnabelknospe entwickelten Show.

 

Die Film-Doku über die Enthüllung der „Schnabelknospe“
Der preisgekrönte Dokumentarfilmer Markus F. Adrian hat eine 10-minütige
Dokumentation über die Enthüllung mit einem Interview des Künstlers gedreht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die „Schnabelknospe“ von Wolf E. Schultz kurz nach der Enthüllung vor der botanika in Bremen.